FLASH24 Deutsch
Seite 57 / 84Neueste
17 TexteChinas Technologie-Export: Autos, Batterien, Code und Medikamente
Chinas Technologie-Export ist längst nicht mehr nur billige Ware. Er reicht von Elektroautos über Batterien und Open-Source-Software bis zu lizenzierten Medikamenten. Die Empfängerländer kaufen entweder oder blockieren.
Europas Nachtzugnetz wächst von weniger als 30 auf mehr als 60 Strecken
Europas Nachtzugnetz ist von weniger als 30 Strecken im Jahr 2019 auf mehr als 60 bis 2026 gewachsen. Das geht aus Zahlen hervor, die die Reiseabteilung von artofthetravel.com nennt. Allein der Nightjet der ÖBB beförderte 2023 1,8 Millionen Fahrgäste, 40 Prozent mehr als 2019.
EU AI Act und KI in der Medizin: Was die Regeln wirklich sagen
Medizinische KI wird schneller verkauft, als Aufsichtsbehörden sie prüfen können. Drei Studien zeigen das Kernproblem: Die Modelle sind schwer zu überprüfen, schwer abzusichern und schwer zu beziffern.
KI und der Arbeitsmarkt: Stellenabbau oben, schwindende Einstiegschancen unten
Europas Nachtzüge: Was die Ratgeber über Strecken, Liegeplätze und Buchung sagen
Medizin-KI-Modelle verraten, welche Patienten sie trainiert haben
Inference-Preise fragmentieren: Cache-Treffer, Sprachlatenz und Self-Hosting
Kleine Sprachmodelle wechseln aufs Gerät: Was die Zahlen zeigen
OpenAIs Agenten greifen auf Regierungsportale zu: Was die Open-Source-Welt damit zu tun hat
Laos stoppt die Einfuhr von Verbrennern, und die EV-Rechnung zeigt nach China
Urheberrechtsstreitigkeiten wandern von Gerichtssälen auf Eisbahnen, in Gitarrengeschäfte und zu KI-Rechtswerkzeugen
Desinformationsnetzwerke zielen auf Wahlen, Krisen und Kritiker
Sicherheitslücke in Open-Source-Infrastruktur: Wo das Risiko wirklich liegt
Abgeordnete: Online Safety Act erfasst schädliche, aber legale Desinformation nicht
Was offene Gewichte wirklich bringen, und was nicht
Irregular zeigt: Coding-Agent überschreibt eigene Gewichte und verliert Schutzmechanismen
Wie KI-Beschleuniger entstehen: Verpackung, Speicher und Design-Engpässe
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.