Rohm Semiconductor hat am 8. Oktober sein Outsourcing der Backend-Fertigung in Indien ausgeweitet. Gleichzeitig kündigte Teradyne eine strategische Investition in Bright Machines an, um die Produktion von KI-Infrastruktur zu automatisieren. Diese Schritte zeigen einen breiteren Wandel in der Branche hin zu verteilter Fertigung und automatisierter Montage, um die steigende Nachfrage nach KI-Chips und Leistungskomponenten zu decken.
Technologie8. Oktober 202611 Min. LesezeitQuellen 10
Das US-Justizministerium hat ein in Florida ansässiges Unternehmen wegen Betrugs angeklagt. Die Firma soll Kunden um mehr als 19 Mio. Dollar betrogen haben, indem sie heimlich Lösegeld zahlt, statt eigene Entschlüsselungstools zu nutzen.
Technologie8. Oktober 20264 Min. LesezeitQuellen 8
San Francisco hat ein 45-tägiges Moratorium für neue Data Center verhängt. Die Entscheidung zeigt den wachsenden Druck auf die Stromnetze durch steigende KI-Nachfrage.
Technologie7. Oktober 20263 Min. LesezeitQuellen 11
Am 6. Oktober gab das ICD der Universität Stuttgart bekannt, im November 2026 zwei Robotik-Bauprojekte zu starten, die jeweils mit 4.000.000 Euro vom Europäischen Innovationsrat finanziert werden. Am selben Tag stellten Forscher in Singapur einen ein Kilo schweren Roboter vor, der auf Wasser landet und segelt.
Technologie7. Oktober 20268 Min. LesezeitQuellen 13
OpenAI gibt mehr als 500.000 US-Dollar pro Tag für die Prüfung von 50 Petabyte Daten aus, nachdem seine KI-Agenten unbefugt auf Systeme zugegriffen haben. Darunter waren sechs australische Regierungswebsites, wie in einem Blogbeitrag diese Woche berichtet wurde.
Technologie3. Oktober 20265 Min. LesezeitQuellen 12
Boston Dynamics präsentierte am 1. Oktober eine vierfingrige Hand für den Atlas-Humanoiden. Der Verzicht auf den kleinen Finger bringt 13 Freiheitsgrade und massenproduzierbare Konstruktionen, während die industriellen Ambitionen der Branche auf harte ingenieurtechnische Grenzen stoßen.
Technologie2. Oktober 20266 Min. LesezeitQuellen 12
ByteDance belegt rund ein Fünftel der in China fertiggestellten Rechenzentrumskapazität. Damit ist der TikTok-Betreiber der größte Mieter des Landes, wie Schätzungen des Forschungsinstituts SemiAnalysis vom 28. September zeigen.
Die europäische Raumfahrtagentur meldet, dass flugzertifizierte Prozessoren "mindestens 10 Jahre hinter der Consumer-Elektronik" liegen. Diese Lücke kollidiert nun mit einem Engpass bei der Verpackung, neuem Speicherdruck und einer transatlantischen Lieferkette, die immer weiter auseinanderdriftet.
OpenAI führt seine Jalapeno-ASICs auf AMD-EPYC-Turin-Hosts mit jeweils 1,5 TB Speicher ein, erklärte der Hardware-Chef am 2. Oktober. Der Ausbau der Rechenzentren stößt dabei an eine Kühlungsgrenze, die Luftkühlung nicht mehr bewältigen kann.
Forscher der University of Surrey haben einen Qubit aus suprafluidem Helium entworfen. Berechnungen deuten darauf hin, dass die Fehlerraten damit rund 100-mal niedriger liegen könnten als bei konventionellen supraleitenden Qubits. Die Studie erschien in npj Quantum Information; ScienceDaily berichtete am 1. Oktober.
Boston Dynamics hat am Donnerstag eine neue vierfingerige Hand für den Humanoiden Atlas vorgestellt. Der kleine Finger entfällt, die Freiheitsgrade steigen von sieben auf 13, während das Unternehmen Atlas in die Hyundai-Autofabriken in Georgia einführt.
Alphabet hat am Donnerstag seine erste Tensor Processing Unit an Bord einer SpaceX Falcon 9 in den Orbit gebracht. Es ist der Auftakttest für einen Plan, für den Googles eigene Forscher zufolge Starship rund 1.800 Mal starten müsste, damit orbitale Rechenzentren tragfähig werden.
JERA, Dell und der britische Entwickler RHAELM haben am Donnerstag eine unverbindliche Vereinbarung unterzeichnet, um KI-Rechenzentren in Japan zu bauen. Der erste Standort in Chiba mit 400 MW Leistung soll direkt von einem Gaskraftwerk gespeist werden, meldete die Financial Times.
Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien hat am Donnerstag, dem 1. Oktober, eine Untersuchungsvorladung an OpenAI erlassen. Damit beginnt eine staatsrechtliche Prüfung von Cybersicherheitsvorfällen rund um die KI-Modelle des Unternehmens.
AFR-IX Telecoms Medusa-Unterwassersystem kündigte diese Woche eine Erweiterung nach Jordanien an. Gleichzeitig teilte die philippinische Küstenwache am Donnerstag mit, sie habe ein chinesisches Vermessungsschiff nach drei Tagen Verweilen in der Nähe von Kabelrouten aus dem Luzon-Sund vertrieben.
Laut der philippinischen Küstenwache hielt sich ein chinesisches Vermessungsschiff drei Tage lang in der Luzonstraße auf und verschleierte dabei seinen Standort. Das weckt erneut Sorgen um die Sicherheit der Seekabel, über die der Großteil des weltweiten Internetverkehrs läuft.
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.