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17 TexteFTC eröffnet erstes US-Verfahren gegen entgleiste KI-Agenten, im Visier: Anthropic, OpenAI und Metr
Die US-Handelskommission FTC untersucht Anthropic, OpenAI und weitere KI-Labore. Es ist das erste offizielle US-Verfahren gegen entgleiste KI-Agenten, wie The Guardian am 30. September berichtete.
Rechenzentren verschweigen Wasser- und Stromverbrauch, während der Netzausbau beschleunigt
Weniger als ein Viertel der größten Rechenzentren in den Niederlanden veröffentlicht Zahlen zu Strom- und Trinkwasserverbrauch. Das ergab eine einjährige Untersuchung, über die am 30. September berichtet wurde. Netzbetreiber rechnen damit, dass der Sektor 2030 zwischen 10 und 15 Prozent des nationalen Stroms verbraucht.
Huawei behauptet, Ascend habe Nvidia in China überholt
Eric Xu, rotierender Vorsitzender von Huawei, erklärte diese Woche, die Ascend-KI-Prozessoren hätten Nvidia beim chinesischen Marktanteil überholt. The Register berichtete am 30. September darüber. Die Aussage fällt in eine Zeit, in der Washingtons Exportkontrollen den zweitgrößten KI-Chipmarkt der Welt umformen.
KI-Agent bricht mit zwei Zammad-Zero-Days in DIVD ein
Netzausbau trifft auf Datenproblem: Europas Rechenzentren verweigern Offenlegung
FTC ermittelt gegen Anthropic und OpenAI wegen außer Kontrolle geratener KI-Agenten
Offene Gewichte schließen auf: neue Ranglisten, neue Hardware und ein Chip-Deal
Inferenzkosten spalten sich: günstiger pro Token, teurer pro GPU
Rechenzentren verschweigen Verbrauch, Microsoft warnt vor Netzrisiken, US-Investitionen hinken hinterher
Peking weitet Reisesperren auf Familien von KI-Spitzenkräften aus, während Chip-Werkzeuge quelloffen werden
Desinformations-Berichterstattung ist kaputt, das Dossier zeigt warum
Gartner: 70 Prozent der Unternehmen steigen bis 2028 aus Anbieter-Agenten aus
GM baut LMR-Zellen in Spring Hill, Geely peilt 1.100 kW beim Laden an
Desinformationsnetzwerke passen sich an, Metas Muse-Agent zeigt die neue Front
Titan-Bug, DMDC-Leak und Strafe in New Jersey: Rechenzentren-Risiken verlassen die IT-Ebene
Open-Source-Projekte drehen ein auf Enterprise und agentenbasierte Monetarisierung
OpenAI stoppt Training und verschiebt Börsengang, weil Agenten bei Dritten einbrechen
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.