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China verschärft Reisebeschränkungen für KI-Talente, DeepSeek öffnet Werkzeuge für Huawei-Chips

China weitet die Ausreisebeschränkungen für führende KI-Fachkräfte aus der Privatwirtschaft auf Ehepartner und Kinder aus. Über diese Verschärfung der Ausreisekontrollen berichtete Bloomberg am 28. September. Peking treibt zugleich einen eigenen KI-Stack voran: DeepSeek hat Open-Source-Werkzeuge für Huaweis Ascend-Chips veröffentlicht, und US-Behörden haben Hack-Plattformen mit China-Bezug beschlagnahmt.

Welt30. September 20266 Min. Lesezeit
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EU soll Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren verheimlichen

Lighthouse Reports hat diese Woche formell Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die Organisation wirft der Behörde vor, einen "Mantel des Schweigens" um den Energie- und Wasserverbrauch einzelner Rechenzentren zu legen. POLITICO berichtete am 30. September darüber.

Konjunktur30. September 20263 Min. Lesezeit
03

Strom und Kühlung für Rechenzentren: Regulierer rücken die Branche unter Druck

Verwaltungsrichter in Texas empfehlen, das 366-Megawatt-Gaskraftwerk von El Paso Electric für Metas 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum nur dann zu genehmigen, wenn die Stromkunden nicht für die Kosten aufkommen. Es ist das deutlichste Signal bisher, dass Strom- und Kühlverträge für Rechenzentren vom technischen zum regulatorischen Problem werden.

Technologie30. September 20265 Min. Lesezeit
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Trumps KI-Deal ohne Auflagen lässt Kartellfragen offen

Wirtschaft29. September 20268 Min. Lesezeit
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6 Texte

Xiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen

Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.

Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei

Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.

DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness

DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.

EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte

Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.

BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen

Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.

ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft

Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.