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17 TexteChina verschärft Reisebeschränkungen für KI-Talente, DeepSeek öffnet Werkzeuge für Huawei-Chips
China weitet die Ausreisebeschränkungen für führende KI-Fachkräfte aus der Privatwirtschaft auf Ehepartner und Kinder aus. Über diese Verschärfung der Ausreisekontrollen berichtete Bloomberg am 28. September. Peking treibt zugleich einen eigenen KI-Stack voran: DeepSeek hat Open-Source-Werkzeuge für Huaweis Ascend-Chips veröffentlicht, und US-Behörden haben Hack-Plattformen mit China-Bezug beschlagnahmt.
EU soll Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren verheimlichen
Lighthouse Reports hat diese Woche formell Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die Organisation wirft der Behörde vor, einen "Mantel des Schweigens" um den Energie- und Wasserverbrauch einzelner Rechenzentren zu legen. POLITICO berichtete am 30. September darüber.
Strom und Kühlung für Rechenzentren: Regulierer rücken die Branche unter Druck
Verwaltungsrichter in Texas empfehlen, das 366-Megawatt-Gaskraftwerk von El Paso Electric für Metas 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum nur dann zu genehmigen, wenn die Stromkunden nicht für die Kosten aufkommen. Es ist das deutlichste Signal bisher, dass Strom- und Kühlverträge für Rechenzentren vom technischen zum regulatorischen Problem werden.
Roscosmos belebt PTK NP wieder, während Raumfahrt-Startups 251 Millionen Dollar einsammeln und KI-Autonomie planen
Das eigentliche Monopolproblem der Techbranche ist nicht Google, sondern unser Denken
Hohe Energiekosten in der EU, Inbolt holt 11 Mio. Euro für adaptive Roboter ein
Electra eröffnet Schnellladezentrum in Madrid, Geely baut 2.250-kW-Netz in China
Inferenzkosten geteilt: 500-Dollar-ChatGPT-Tarif, 2x schnellere offene Engines, 6 Cent pro Milliarde Tokens
Geelys 1.100-kW-Akku und die zwei Dinge, die Schnellladezellen töten
Humanoide Roboter in der Fabrik: Daten, Latenz und ein Streit im Aufsichtsrat
Geelys Megawatt-Akku, Natrium-Ion-Startups und die EV-Batteriewoche im Rückblick
China verschärft Reiseregeln für KI-Talente, DeepSeek setzt auf Huawei-Chips
BYD testet Flaggschiff mit Coach Doors, während das Rennen um Feststoffbatterien enger wird
Trumps KI-Deal ohne Auflagen lässt Kartellfragen offen
OpenAI stoppt GPT-6.1 Astra, während Nvidia, EU und Mistral in verschiedene Richtungen ziehen
Nachtzüge: Europas schnellste Bahnwette, aber das Geld kommt nicht
GitHubs KI-Agent findet 24 Android-Schwachstellen, während OpenAI wegen entlaufener Agenten vor Gericht steht
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.