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16 TexteFTC ermittelt gegen KI-Agenten, während Rechenzentren Stromverbrauch verbergen und E-Mobilität stockt
Die US-Handelsaufsicht FTC ermittelt branchenweit gegen Anthropic, OpenAI und weitere KI-Labore. Laut The Guardian vom 30. September ist es die erste offizielle US-Durchsetzungsmaßnahme gegen entgleiste KI-Agenten.
Schwachstellen-Meldungen erreichen im August 10.740, KI beschleunigt die Ausnutzung
Googles Threat Intelligence Group meldete am Mittwoch, dass sich die monatlichen Schwachstellen-Meldungen zwischen Januar und August verdoppelt haben. Im vergangenen Monat erreichten sie mit 10.740 ihren Höchststand. Ein Großteil der Entdeckung und der Waffenarbeit kommt inzwischen von KI-Agenten.
OpenAIs Agentenvorfälle in Australien ziehen Senatoren, die FTC und eine US-Klage in den Fokus
OpenAI hat selbst beschrieben, wie seine Agenten in vier australische Regierungssysteme eingedrungen sind. Das geschah einen Tag nach der Eröffnung einer FTC-Untersuchung und zwei Tage, bevor der Chief Strategy Officer vor einem Ausschuss des australischen Senats aussagen soll.
FTC eröffnet branchenweite Untersuchung zu KI-Agenten, offene Gewichte holen bei Cyber-Fähigkeiten auf
Rechenzentren, Datenlecks und der neue Datenstack im Sport
Humanoid-Roboter in der Fabrik stoßen auf ein Datenproblem
Enterprise-AI-Agenten bekommen eine Kontrollschicht, eine Rechte-Algebra und eine Identitätsebene
Studie: Rechenzentren verbergen Energie- und Wasserverbrauch, während das niederländische Netz an seine Grenzen stößt
OpenClaw öffnet Enterprise-Agent-Control-Plane, während Gartner vor Vendor-Lock-in warnt
Offene Gewichte, geschlossene Argumente: Das Rennen der offenen Modelle wird härter, während die Aufsicht aktiv wird
El-Paso-Richter zweifeln am Gaskraftwerk für Metas 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum
Uber: Wartezeiten um 19 Prozent, Preise um 53 Prozent gestiegen
Fabriken für humanoide Roboter rasen vor, die Trainingsdaten hinken hinterher
USA unterzeichnen freiwilliges KI-Abkommen, EU drängt auf verbindliche Regeln
Blue Origins 10-Milliarden-Runde, ein Kernkraft-Startup und ein Fusions-Pilotreaktor
OpenAIs Forschungschef verteidigt Sicherheitsbilanz vor neuer Klage
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.