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17 TexteUNEP: Weltweit landen täglich über eine Milliarde Mahlzeiten im Müll
2022 wurden 1,05 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen, 132 Kilogramm pro Kopf. Verluste und Verschwendung verursachen 8 bis 10 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen und kosten rund eine Billion Dollar.
Drei Modelle, wie Verlage für ihre Inhalte bezahlt werden: Google, Cloudflare und Microsoft
Google zahlt, wenn ein Inhalt „maßgeblich zu einer KI-Antwort beigetragen“ hat. Cloudflare rechnet die Nutzung ab, Microsoft betreibt einen Lizenzmarktplatz. Die Unterschiede betreffen nicht nur das Geld, sondern auch die Frage, wer die Bedingungen kontrolliert.
Recht auf Reparatur: Richtlinie 2024/1799 tritt in Kraft
Die Richtlinie (EU) 2024/1799 vom 13. Juni 2024 verpflichtet Hersteller, Waren auch nach Ablauf der Garantie zu reparieren. Deutschland hat im Mai 2026 die Ökodesign-Reform umgesetzt und Freiwilligen ein Recht auf Ersatzteile gegeben.
Ländliche Kliniken zwischen Medicaid-Kürzungen und KI-Versprechen
Netflix mit Werbung in Polen: Preise steigen, aber lohnt sich das Abo?
Fünfhundert Millisekunden vom Spielfeld bis zum Bildschirm: Wie viele Daten eine Übertragung erzeugt
Gleiche Punktzahl, andere Rechnung: Wie man Benchmarks offener Modelle liest
Lebensmittelzusatzstoffe: über 300 Stoffe, neues Gutachten zu E 962
Schluss mit allgemeinen Umweltlabels: Green Claims unter Kontrolle
Deutsches Gericht: Ein ähnliches Motiv ist noch kein Diebstahl eines Werks
Fields-Medaillen warnen: Mathematik und KI-Firmen verfolgen verschiedene Ziele
Krankenversicherer verteidigen Fernüberwachung, die sie selbst einschränken wollten
Psychische Gesundheit von Creators auf der Vidcon
Scouting mit Modellen: zweitausend Datenpunkte pro Spiel und das Problem der Vergleichbarkeit
Cloudflare blockiert ab 15. September gemischte Bots auf Werbeseiten
Lebensmittelsicherheit: 866 Millionen Erkrankungen pro Jahr und Chinas Kontrollen
Designpreise ändern ihre Kriterien. Langlebigkeit zählt wie Form
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.