FLASH24 Deutsch
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17 TexteDaten-Omnibus: Datenschützer warnen vor Pauschalerlaubnis für KI-Training
Die Datenschutzorganisation noyb warnt davor, europäische Daten für das Training von KI-Modellen freizugeben. Im Rat der EU liegt ein neuer Kompromissvorschlag, der das berechtigte Interesse ausweiten würde.
Präzisionslandwirtschaft: Satelliten erkennen den Zustand der Pflanzen, Agri-PV kostet weniger Ertrag als gedacht
Ein neues Satellitenpaar überwacht weltweit die Vitalität von Nutzpflanzen und erkennt klimabedingte Schäden. Untersuchungen aus Hohenheim und Jülich zeigen, dass Agri-PV den Ertrag weniger senkt als angenommen.
Doubao wechselt auf Abo: 68, 200 oder 500 Yuan pro Monat
Der ByteDance-Assistent, die meistgenutzte KI-App Chinas, führt drei kostenpflichtige Pakete neben der kostenlosen Basisversion ein. Im Hintergrund steht eine Rechnung, die niemand öffentlich zeigen will: der Betrieb von 120 Billionen Token pro Tag.
Ab 19. Juli 2026: Vernichtung unverkaufter Kleidung verboten
Vertikale Landwirtschaft in China: Salat in 35 Tagen, 800 Tonnen Gemüse pro Jahr
Ein prädiktiver Kern, sieben verschiedene Welten
Von 2016 bis FIPS 203: Wie das NIST die Postquanten-Kryptographie auswählte
Verlage setzen auf KI, Leser finden in Büchern Hände mit sechs Fingern
Flixtrain will schneller fahren als der ICE, ICE 1 bekommt bis 2038 Updates
China verlangt Kennzeichnung von KI-Inhalten. Plattformen testen die Sichtbarkeit der Labels
NYT fordert Sanktionen gegen OpenAI, US-Regierung stellt sich auf die Seite der Firma
2,75 Milliarden Dollar und 20 Millionen pro Schule: College-Sport zahlt an die Athleten
ACCESS-Modell wird ausgeweitet, bevor es richtig angelaufen ist
Harlequin ließ Romane per KI übersetzen. Erster Fall in Frankreich
Niagara 1895: Das erste große Wechselstromkraftwerk und 32 Kilometer bis Buffalo
Catapult: Tragbare Sensoren, 580 Mitarbeiter und Daten, die in keinem Spielprotokoll stehen
Falscher KI-Protest auf TikTok. Polen bekommt eine Aufsichtsbehörde
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.