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IBRM SAMAR: Chinesische Marken erreichen Rekordanteil von 15,9 Prozent in Polen

Im August 2026 wurden in Polen 51 116 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen, 8,07 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil chinesischer Marken erreichte 15,9 Prozent, stärkste Marke unter ihnen war BYD.

AutoAnalyseSven AlbrechtVeröffentlicht: 26. September 20266 Min. LesezeitQuellen 3
IBRM SAMAR: Chinesische Marken erreichen Rekordanteil von 15,9 Prozent in Polen

Der polnische Neuwagenmarkt wächst weiter, doch seine Struktur verschiebt sich. Das Institut IBRM SAMAR wertete Daten der zentralen Zulassungsdatei Centralna Ewidencja Pojazdów i Kierowców aus. Im August 2026 wurden in Polen 51 116 Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge bis 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht zugelassen. Das sind 8,07 Prozent (+3 817 Stück) mehr als ein Jahr zuvor, aber 18,14 Prozent (–11 330 Stück) weniger als im Juli. Seit Jahresbeginn wurden 463 431 Fahrzeuge zugelassen, 9,95 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Pkw-Segment schloss den August mit 45 909 Zulassungen ab (+8,07 Prozent im Jahresvergleich, –18,32 Prozent im Monatsvergleich). Seit Jahresbeginn summiert sich die Zahl auf 414 162 Stück (+9,56 Prozent). Privatkunden waren für 33,4 Prozent der Pkw-Zulassungen verantwortlich, Unternehmen für 66,6 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: 30 597 Fahrzeuge gingen an institutionelle Kunden. Im laufenden Jahr 2026 liegt der Unternehmensanteil bislang bei 66,29 Prozent. SAMAR weist darauf hin, dass die Statistik keine Einzelunternehmer umfasst. Der tatsächliche Flottenanteil kann also noch höher liegen.

Rekord der chinesischen Marken

Die interessanteste Kennzahl betrifft die chinesischen Marken: Ihr Anteil am polnischen Pkw-Markt stieg im August auf 15,9 Prozent. Im Juli lag er bei 15,5 Prozent. Das ist ein weiterer Rekord in der Geschichte der Erhebungen. Neuer Marktführer unter den chinesischen Marken wurde der Konzern BYD.

Der Markt für alternative Antriebe wächst jedoch nicht ebenso schnell. Der Anteil neuer rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) betrug im August 4,7 Prozent und lag niedriger als ein Jahr zuvor, als er 7,8 Prozent erreichte. Die Prognose von IBRM SAMAR für das gesamte Jahr 2026 geht von etwa 645 000 zugelassenen Pkw und 77 000 Nutzfahrzeugen aus. Das Institut merkt an, dass die Wachstumsdynamik auf eine mögliche Korrektur der Prognose hindeutet.

Die Sommerferien fielen in diesem Jahr ungewöhnlich stark aus. Das kumulierte Zulassungsergebnis aus Juli und August, einem traditionell schwächeren Zeitraum für den Verkauf von Neuwagen, überschritt erstmals in der Geschichte der Erhebungen 100 000 Exemplare. In den zehn stärksten Marken verzeichneten sechs ein Wachstum. Den größten Zuwachs in den Top 10 hatte Volkswagen (+15,86 Prozent), den größten Rückgang Hyundai (–13,32 Prozent).

Hürden auf Kundenseite

Die Daten zeigen, dass chinesische Marken Anteile vor allem im Segment der Verbrenner und Hybride gewinnen, nicht bei den Elektroautos. Das bestätigt ein Bericht von OTOMOTO. Demnach geben zwar 54 Prozent der Fahrer aus zehn untersuchten Märkten den Wunsch nach einem Elektroauto an, in Polen liegt dieser Anteil aber bei 35 Prozent und hat sich gegenüber der vorigen Erhebung nicht verändert. Ende Juli 2026 waren auf polnischen Straßen 157 000 Elektroautos unterwegs, darunter 145 000 Pkw. Als Hürden nannten die Befragten nicht mehr nur den Preis, sondern auch die Lademöglichkeit, den Zustand der Batterie und das Vertrauen in neue Marken.

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Quellen

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  1. 01Rejestracje samochodów osobowych i dostawczych w sierpniu 2026 roku (IBRM Samar)PL
  2. 02Raport OTOMOTO: Elektryki rosną w siłę, ale Polacy wciąż są ostrożni (IBRM Samar)PL
  3. 03Geely podsumowuje pierwszy rok w Polsce. Dwa nowe modele jeszcze w 2026 roku (IBRM Samar)PL

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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