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17 TexteHyundai-Arbeiter streiken wegen Atlas-Robotern, Humanoid-Pläne für die Werke laufen weiter
Tausende gewerkschaftlich organisierte Hyundai-Automobilarbeiter legten im Juli im südkoreanischen Ulsan die Arbeit nieder, nachdem Gespräche über den Einsatz von Humanoid-Robotern gescheitert waren. Laut Wall Street Journal ist es der erste Fabrikstillstand, der sich gegen Humanoide richtet.
Helions Polaris erreicht 150 Millionen Grad, erste private D-T-Fusion
Der Prototyp Polaris von Helion ist die erste privat entwickelte Fusionsmaschine, die eine messbare Deuterium-Tritium-Fusion gezeigt und Plasmamtemperaturen von 150 Millionen Grad Celsius erreicht hat, teilte das Unternehmen am 13. Februar 2026 mit.
Selbst gehostete Inferenz: Hier ist der Kostenvorteil am größten
Ein Vergleich von sieben Orchestrierern aus dem September 2026 zeigt: Die günstigste Option kann gar nicht clustern. Werkzeuge für mehrere GPUs haben Einschränkungen, die die Anbieter in ihren READMEs offenlegen.
Gebrauchte E-Auto-Batterien: Was 80.000 Tests und 30.000 Fahrer zeigen
Datenschutz-Audits für medizinische KI übersehen das Wichtigste: einzelne Patienten
Nittobos T-Glass-Engpass bremst KI-Beschleuniger, Preise steigen um 20 bis 30%
YouTube stellt Songs nach SESAC-Deal wieder her, während Urheberrechtsstreitigkeiten zunehmen
Europas Nachtzüge sind zurück, doch die Tunnel brauchen länger
OpenAI prüft Agenten, während der Open-Source-Sicherheitsstack wächst
Thomann verklagt Fender wegen Stratocaster-Abmahnungen
Agent-Tooling teilt sich: OpenAIs Bilder-Leak und eine Welle neuer Runtimes
TSMC meldet Rekordquartal, Micron warnt vor weiter knappem DRAM-Angebot
Humanoide Roboter in den Fabriken, Gewerkschaften im Streik
Suchtraffic zu Verlagen bricht ein, Google-Abschaltung wird diskutiert
NASAs Swift-Rettung gescheitert: 30-Millionen-Dollar-Sonde LINK trudelt, Teleskop verglüht bald
NASA gibt Swift auf, Starling gelingt eine Premiere: zwei Lehren zur Autonomie im Weltraum
Offene Gewichte sind kein Open Source, und die Lücke wird schwerer zu messen
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.