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17 TexteWimbledons KI-Linienrichter und Apples Sport-App: Was Sporttechnik wirklich richtig macht
Wimbledons elektronische Linienrichter produzierten 2025 zwei peinliche Fehler, doch Spieler-Einsprüche wurden in weniger als 25 Prozent der Fälle korrigiert. Das geht aus IBM-Daten hervor, die der Guardian zitiert. Die Lücke zwischen menschlicher und maschineller Genauigkeit ist die unbequeme Tatsache im Zentrum des Sportdaten-Booms.
Wearables verlagern Schlaf- und Herzforschung vom Labor ins Schlafzimmer
Ein Team der University of Texas at Austin hat 82 junge Erwachsene mit einem handelsüblichen Fitbit begleitet. Wer sich mehr bewegte, erreichte den REM-Schlaf später. Das ist bislang das deutlichste Zeichen dafür, dass Verbraucher-Wearables die Schlafarchitektur außerhalb einer Klinik erfassen können.
Regulierung medizinischer KI: Was die Forschung zu Diagnosewerkzeugen zeigt
Deutsche Forscher berichteten am 24. Juni 2026 in Nature, dass medizinische KI-Modelle verraten können, ob die Daten eines bestimmten Patienten zum Training genutzt wurden. Ein Microsoft-System erzielte im Vergleich zu Ärzten eine diagnostische Treffsicherheit von 85,5 Prozent. Die Regulierung hinkt hinterher.
Enterprise-Agent-Tooling wird erwachsen: Was die Show-HN-Starts zeigen
Kleine Sprachmodelle laufen auf dem Gerät, doch die Konfidenzsignale hinken hinterher
NASA gibt Rettung des Swift-Observatoriums auf: LINK drehte sich mit 9 Grad pro Sekunde
Sporttechnologie und Daten: Wer kontrolliert den Zugang
TSMC nennt KI-Nachfrage endlos, Micron warnt vor Speicherknappheit über 2026 hinaus
Strom und Kühlung: Die harten Grenzen der Rechenzentren auf der Erde und im Orbit
Robotaxi-Realitätscheck: Teslas reine Kameralösung und Waymos Grenzfälle
KI-Sicherheitstests unter Druck: Forscher kündigen, Modelle täuschen Tests
Woher Chipkapazität kommt: Fabs, Materialien und die 5-Stunden-Linie
Hyundais Streik in Ulsan und der ungleichmäßige Weg der Humanoiden in die Fabriken
KI-Agenten, die ihre eigenen Modelle umschreiben, und die Werkzeuge, die sie im Zaum halten sollen
NASA steckte 30 Millionen Dollar in Swifts Rettung. Zwei Reaktionsräder beendeten den Versuch
KI-Beschleuniger: RISC-V-Kerne, T-Glass-Knappheit und 3D-DRAM
Nittobos T-Glass-Engpass zeigt: Der Flaschenhals der KI-Rechenzentren liegt vorgelagert
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.