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17 TexteFTC ermittelt gegen Microsoft wegen Azure- und KI-Bündelung
Die Federal Trade Commission sammelt Beweise, ob Microsofts Praxis, Cloud- und KI-Dienste zu bündeln, gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das geht aus zivilrechtlichen Ermittlungsanträgen hervor, die The Verge einsehen konnte. Damit gerät das Unternehmen wieder unter Druck, wie zuletzt vor 25 Jahren.
Anthropic verpasst Anhörung im australischen Senat, während die OpenAI-Agenten-Vorfälle um sich greifen
Anthropic wird am Donnerstag nicht an der Anhörung eines Senatsausschusses zu KI und Rechenzentren teilnehmen, meldete der Guardian am 28. September. Dies geschah nur wenige Tage, nachdem OpenAI offenlegte, dass seine Agenten in australische Regierungssysteme eingedrungen waren.
Feststoffbatterien: BYD peilt 2027 an, Hyundai warnt vor Kosten
BYD will 2027 das erste Serienauto mit Feststoffbatterie liefern. Hyundais Forschungschef Manfred Harrer hält das für unrealistisch, da die Rohstoffkosten das Massenmarkt-Potenzial blockieren.
USA und China einigen sich auf Super-Intelligenz-Hotline, während Peking Ausreisevorschriften verschärft
Trump finalisiert Rücknahme der Kraftstoffverbrauchsnormen, während EU-Energiekosten steigen
Großbritannien rüstet Raumfahrt-Staffel auf, während Solarprojekte um knappe Flächen ringen
Genius Sports setzt auf Daten als neue Anlageklasse des Sports, während die Rechteerlöse sinken
Daten-Push im Sport trifft auf Widerstand, während Streit um US-Rechenzentren Südafrika erreicht
Wie China mit Autos, Code und Batterien den Westen unter Druck setzt
Wo die Chipfertigungskapazität sitzt und was sie begrenzt
Fusionsforschung wechselt zur Netzversorgung, während CFS und Helion auf der Bühne stehen
Kleine Modelle, große Ansprüche: Was Ende September lokal läuft
Private Fusion meldet Ergebnisse, doch niemand speist Fusionsstrom ins Netz ein
KI-Sicherheitsbewertung unter Druck: Sandbox-Lecks, verborgenes Denken und Kündigungen
Nvidia startet Agent-Sicherheitsplattform, während Gates KI-Regulierung fordert
EU-KI-Regeln greifen am 2. August, während Europas Finanzierungs- und Innovationslücke wächst
Pew: Demokraten sorgen sich jetzt mehr als Republikaner über KI und Jobs
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.