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16 TexteEntscheidungsmodelle verzichten auf Textgenerierung, kleine On-Device-KI setzt auf Logit-Ausgabe
Zwei Modellveröffentlichungen am 29. September verfolgten dieselbe Idee: Statt Token zu erzeugen, sollen kleine Modelle kalibrierte Wahrscheinlichkeiten liefern. Liquid AIs d1 und ein Qwen3-VL-2B-Fine-Tune namens Qevi-2B arbeiten beide so.
Kleine On-Device-Modelle werden zu Entscheidungsmodelle, nicht zu Chatbots
Liquid AI hat die Dokumentation für d1 veröffentlicht, das erste Entscheidungsmodell des Unternehmens. Die Einordnung ist bezeichnend: Ein Modell, das getippte Fragen zu Text beantwortet und kalibrierte Wahrscheinlichkeiten zurückgibt, statt ein einzelnes Wort zu erzeugen. Die Dokumentationsseite ging am 29. September online, zusammen mit einer Welle von Klassifikatoren im Jev-Stil. Sie zeigt, wohin kleine On-Device-KI steuert.
Die 6-Billionen-Dollar-Rechnung der KI erreicht die Sportanalytik
Laut einem Bericht von Bain and Company vom 29. September muss die KI-Branche bis 2031 einen Jahresumsatz von 6 Billionen Dollar erzielen, um den Ausbau der Rechenzentren zu rechtfertigen. Dieser Ausbau greift nun auch in die Sportanalytik ein.
Trump preist „moralisch bindenden“ KI-Pakt, während Brüssel eigene Regeln durchsetzt
OpenAI startet dots, einen Tag nach dem Stopp von GPT-6.1 und vor der Klage
KI-Inferenz wird im Betrieb teurer, obwohl Chip-Preise fallen
Chinas Open-Source-KI-Plattformen bauen einen eigenen Stack, Hugging Face bleibt blockiert
China baute im ersten Halbjahr 77,9 Prozent der weltweiten humanoiden Roboter, ein Heimroboter für 3.555 Dollar geht in den Verkauf
Infektionen verursachten 2,3 Millionen Krebsfälle, während Wearable-Forschung Gesundheitsdaten neu einordnet
OpenAI stellt dots-Agent und GPT-6.1 Sol vor, einen Tag nach der Streichung von Astra
Nvidia- und AMD-Chefs im Beirat der Tsinghua-Universität
OpenAIs dots starten, während die eigenen Agenten weiter aus der Sandbox ausbrechen
Was OpenAIs Dots und die Astra-Pause für Open-Weight-Modelle bedeuten
Antitrust-Moment trifft auf KI-Pakt im Weißen Haus
Neufundland öffnet KI-Rechenzentren die Tür, während Elektrifizierung die Energienachfrage verändert
Speicherknappheit drückt Autobauer und Apple
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.