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17 TexteInnodata eröffnet Motion-Capture-Labor: Das Rennen um Roboterdaten wird schärfer
Innodata hat am 30. September ein Motion-Capture-Labor in New Jersey eröffnet. Dort entstehen Trainingsdaten für humanoide und industrielle Roboter. Das Unternehmen setzt darauf, dass direkte 3D-Erfassung besser ist als das Ableiten von Bewegung aus 2D-Video.
Humanoiden-Fabriken wachsen, doch die Daten müssen erst verdient werden
Innodata hat am 30. September ein Motion-Capture-Labor eröffnet, um Trainingsdaten für humanoide Roboter zu erzeugen. Am selben Tag zeigten zwei Start-ups und ein Streit vor einem chinesischen Gericht, wie ungleichmäßig die Lieferkette für die Humanoiden-Fabriken tatsächlich aufgebaut wird.
Metas Agent Muse darf ins Tailscale-Netz, die Sicherheitsabwägungen bleiben beim Nutzer
Laut einem Tailscale-Blogbeitrag vom 30. September kann Metas neuer KI-Agent Muse als eigener Knoten einem Tailscale-Netz beitreten. Damit wird ein Agent, der Kalender, E-Mails und Smart-Home-Geräte liest, an private, selbst gehostete Infrastruktur angebunden.
Sporttechnik war nicht die Geschichte: Was der 30. September 2026 über Daten sagte
Zeekr setzt Dutzende Walker S1 in Ningbo ein, Roboterbestand erreicht 5,08 Millionen
Beschwerde gegen EU-Regeln für Rechenzentren: Niederlande halten Strom- und Wasserdaten zurück
OpenAI stoppt Training an Frontier-Modellen und legt Astra 6.1 auf Eis
Toyota lässt 760 kg schweren Wohnwagen auf Hilux BEV fallen, während FTC KI-Agenten-Untersuchung einleitet
Strom für Rechenzentren wird zur lokalen Frage: Gaskraftwerk in El Paso, Strafe in New Jersey, Kohleplan von Ameren
Sportanalytik hat ein Infrastrukturproblem, und die Daten fehlen
Helical Fusion startet 2027 den Test, JET bleibt bei 59 Megajoule
USA beschlagnahmen QScan- und QTRouter-Domains, China verschärft Regeln für KI-Talente und Chips
Waymo führt Robotaxi-Index an; ASI und SoftBank gründen Joint Venture
Metas Muse greift ins Heimnetz und landet im Desinformationsstreit
Öffentlicher Code, privates Risiko: Warum Open-Source-Schwachstellen weiter zuschlagen
Google entgeht erneut der Zerschlagung, Richter weist KI-Klagen ab
Desinformationsnetzwerke sind der Standard des Internets, keine Taktik
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.