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Neuester Eintrag in der Akte: WIRED-Kolumne zum Widerstand gegen Rechenzentren

Der aktuellste Eintrag ist eine WIRED-Meinungskolumne vom 27. September 2026. Sie argumentiert, der Widerstand gegen Rechenzentren müsse zu einer Klimarechnung führen. Es ist keine Sporttechnologie-Geschichte, daher zeigt dieser Text, was die Akte tatsächlich hergibt.

SportNachrichtSven AlbrechtVeröffentlicht: 28. September 20263 Min. LesezeitQuellen 7
Neuester Eintrag in der Akte: WIRED-Kolumne zum Widerstand gegen Rechenzentren

In der Akte gibt es keinen sporttechnologischen Aufhänger. Die neueste Quelle ist eine WIRED-Kolumne vom 27. September 2026 über den politischen Streit um Rechenzentren. Der Rest der Akte reicht vom 26. bis zum 17. September. Kein Artikel behandelt Sportanalytik, Fan-Daten oder die Vermarktung von Rechten so, dass daraus eine harte Nachricht würde.

Die einzige sporttechnologische Quelle ist ein SportsPro-Interview mit Mark Locke, dem CEO von Genius Sports, vom 17. September 2026. Das Interview ist 11 Tage alt und dient daher als Hintergrund. Locke erklärt, dass Genius die Erlöse derzeit zu 60 Prozent aus Wetten und zu 40 Prozent aus Medien bezieht. Er erwartet, dass sich dieses Verhältnis „in nicht allzu ferner Zukunft“ umdreht. Daten, digitale Dienste und direkte Fan-Beziehungen bezeichnet er als die nächste große Anlageklasse im Sport.

Was die Akte über Sportdaten sagt

Laut SportsPro analysiert Genius jährlich mehr als 240.000 Sportveranstaltungen mit Computer Vision und der Plattform GeniusIQ. Dabei entsteht, was das Unternehmen einen digitalen Zwilling eines Live-Events nennt. Locke argumentiert, dass sinkende Werte der Medienrechte bei allen außer einer Handvoll Top-Properties Ligen und Teams zwingen, nach anderen Erlösquellen zu suchen. Fans würden künftig zunehmend direkt von den Ligen über Technologiepartner monetarisiert.

Das ist der einzige sportspezifische Datensatz in der Akte. Alles andere dreht sich um den Ausbau von Rechenzentren, lokalen Widerstand und Regulierung.

Die Rechenzentrums-Geschichte in der Akte

Molly Taft von WIRED schrieb am 27. September, dass eine Podiumsdiskussion zur Climate Week mit Crusoe-Mitgründer Cully Cavness und Varun Sivaram von Emerald AI mehrfach von Protestierenden der Extinction Rebellion NYC unterbrochen wurde. Taft berichtet, dass Umfragen den Klimaschutz bei vielen Wählern an die letzte Stelle der Umweltbedenken zu Rechenzentren setzen, hinter Wasser, Stromrechnungen sowie lokaler Luft- und Lärmbelastung. Sivaram warnte die Protestierenden, sie sollten „aufpassen, was sie sich wünschen“, da Rechenzentren helfen könnten, das Stromnetz umzubauen.

The Guardian berichtete am 26. September, dass australische Politiker und Branchenvertreter den Widerstand gegen Rechenzentren im eigenen Land als Import aus den USA bezeichnen. Belinda Dennett, Chefin von Data Centres Australia, sagte im März, die USA hätten 5.400 Rechenzentren mit 53,7 Gigawatt Kapazität, Australien dagegen 252 mit 1,4 Gigawatt. The Guardian merkte an, was Dennett ausließ: Australien hat knapp unter ein Rechenzentrum pro 100.000 Einwohner, die USA 1,5 pro 100.000.

„Die Branche wird als Energievampir, Wasserschlucker und Jobkiller dargestellt“, sagte Dennett laut The Guardian.

CNBC berichtete am 26. September, dass Schweißer und Rohrleitungsbauer zu den größten Profiteuren des KI-Ausbaus unter den Blue-Collar-Berufen gehören. Die Stellenausschreibungen seien im Jahresvergleich um 164 Prozent gestiegen, zitiert der Sender die Arbeitsökonomin Nicole Bachaud von ZipRecruiter. CNBC meldete außerdem, dass das durchschnittliche Mindestgehalt für Jobs in Rechenzentren im Jahresvergleich um 125,1 Prozent auf fast 208.000 Dollar stieg.

Am selben Tag berichtete CNBC, dass chinesische Hersteller vorgefertigte Rechenzentren für den US-Markt anbieten. Das Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence zählte 2025 in den USA 5.427 KI-Rechenzentren, in China 449.

Der Aspekt der Durchsetzung ist älter. Ars Technica berichtete am 24. September, dass New Jersey DataOne mit 1,1 Millionen Dollar bestraft hat, weil das Unternehmen 62 nicht genehmigte Gasgeneratoren betrieb. Wärmebild-Drohnenaufnahmen von The Guardian und Floodlight News zeigten 45 laufende Generatoren. DataOne erklärte gegenüber der New York Times, man sei mit der Strafe „nicht einverstanden“ und werde Genehmigungen beantragen.

Googles Test mit einem Rechenzentrum im Orbit datiert Ars Technica ebenfalls auf den 24. September. Der MVP-Satellit mit vier Google-TPUs und rund einem Kilowatt Solarenergie soll am 1. Oktober mit einer SpaceX-Falcon-9-Mitflugmission starten. Ars berichtet, das Kühlsystem könne nur etwa 15 Minuten am Stück laufen.

Für den Sport bietet die Akte eine brauchbare Zeile: den Erlösmix von Genius Sports und die Angabe, jährlich 240.000 Events zu analysieren. Das ist ein Hintergrundinterview, kein Nachrichtenereignis, und es ist 11 Tage alt.

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Quellen

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  1. 01The Data Center Backlash Should Also Be a Climate Reckoning. It Isn't YetEN
  2. 02Australian backlash to datacentres is faux import from US, officials say: 'We are not the United States'EN
  3. 03The blue-collar AI job market is booming. Will data center backlash make it go bust?EN
  4. 04China wants in on U.S. AI data center boom. Here's whyEN
  5. 05New Jersey fines data center $1.1M after drone pics expose 62 gas generatorsEN
  6. 06Google's first Suncatcher orbital data center test launches October 1EN
  7. 07'Digitisation is the new asset class': Genius Sports CEO on how media fragmentation is transforming sport's monetisation modelEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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