Zum Inhalt
WeltzeitEU--:--UK--:--USA--:--CN--:--PLDEFRIT中文EN

portal über KI und Technologieereignisse · analysen · interviews · technischer hintergrund

Suche
LIVE
›

„Heißestes Mondfest“: 60 Prozent mehr Flugbuchungen in China

Am ersten Tag des verlängerten Feiertags stiegen die Buchungen für Inlandsflüge in China um 60 Prozent. Auf Strecken über 2000 Kilometer lag das Plus bei 76 Prozent.

ReisenAnalyseSven AlbrechtVeröffentlicht: 26. September 20266 Min. LesezeitQuellen 2
„Heißestes Mondfest“: 60 Prozent mehr Flugbuchungen in China

Der chinesische Tourismussektor erlebte einen der stärksten Starts in die Feiertage. Laut Daten des Portals Yicai wurden am 25. September, dem ersten Tag des verlängerten Mondfests, 60 Prozent mehr Inlandsflüge gebucht als ein Jahr zuvor. Chinesische Medien sprechen vom heißesten Mondfest aller Zeiten.

Ein ungewöhnlicher Kalender trieb die Nachfrage an. Über 50 chinesische Hochschulen gewährten ihren Studierenden 13 Tage frei. Besonders viele Buchungen kamen von jungen Menschen: Bei den 13- bis 18-Jährigen und bei den 19- bis 22-Jährigen verdoppelten sich die Zahlen jeweils.

Kurze Fahrten und Pakete aus Hotel plus Attraktion

Trotz der Rekorde dominierten kurze Distanzen. Mehr als 60 Prozent der Bestellungen entfielen auf Ziele vor Ort oder in der Nähe des Wohnorts. Tickets für Attraktionen in der Umgebung wurden 36 Prozent häufiger gekauft als am ersten Tag des Drachenbootfests. Suchanfragen zum Mondbeobachten und zu Herbstlandschaften stiegen im Wochenvergleich um mehr als das Dreifache.

Auch der durchschnittliche Bestellwert wuchs. Pakete, die Hotel und Eintritt zu einer Attraktion bündeln, legten um 19 Prozent zu. Buchungen von Familienzimmern in Hotels stiegen um 21 Prozent. Bei den kleinen Unterkünften, sogenannten Homestays, entfielen mehr als 45 Prozent der Bestellungen auf Kunden der Jahrgänge nach 1995 und nach 2000.

Zu den zehn Städten mit den meisten Hotelbuchungen zählten Peking, Nanjing, Shanghai, Hangzhou, Chongqing, Qingdao, Chengdu, Xi'an, Guangzhou und Jinan. Shanghai allein empfing am 25. September 2,7738 Millionen Touristen. Die Hotelauslastung in der Stadt erreichte 52,46 Prozent.

Verkehr: länger und weiter

Das verlängerte Wochenende veränderte die Struktur der Reisen. Buchungen für Flüge auf Strecken über 2000 Kilometer stiegen um 76 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtvolumen überschritt ein Viertel. Bestellungen mit mehreren Zielorten wuchsen um 70 Prozent. Am stärksten legten die Strecken Shanghai–Urumqi (plus 235 Prozent), Shanghai–Kunming (plus 91 Prozent) und Peking–Kunming (plus 67 Prozent) zu.

Auf den Straßen kamen gemeinsame Fahrten hinzu. Die Mitfahrplattform Hello Chuxing prognostizierte rund 80 Millionen Fahrten während der Feiertage, 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als 44 Prozent davon sollten zwischen Städten verlaufen, 29 Prozent betrafen Strecken über 200 Kilometer. Seit dem 25. August wurden auf der Plattform mehr als eine Million Buchungen eingereicht.

Im Fahrdienst auf Abruf verzeichnete Didi einen Anstieg der Taxibestellungen um 13 Prozent am Abreisetag und 21 Prozent am Feiertag. Bei Fahrten zwischen Städten stiegen die Zahlen um 23 beziehungsweise 55 Prozent. Der durchschnittliche Preis für einen Inlandsflug lag im Vorverkauf zugleich um 10 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Rekordnachfrage schlug sich also nicht in Rekordpreisen nieder.

Kommentare 0

Quellen

2
  1. 01超长假期首日,多重客流造就“最火中秋”ZH
  2. 02“请3休13”催热双节出行,长线旅行受青睐ZH

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

Redaktion →

Kommentare

0
  1. Noch keine Kommentare — seien Sie der Erste.

Kommentar schreiben

Kommentare sind öffentlich sichtbar. Wir veröffentlichen keine Beleidigungen, Werbung oder Spam.